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Der medizinische Fachbegriff für das Gerstenkorn lautet "Hordeolum". Diese Krankheit entsteht durch eine Infektion der Drüsen am Augenlid, welche durch Bakterien ausgelöst wird. Es äußert sich (je nach Erkrankungsform - siehe Textabschnitt unten) in Form einer Verdickung oder eines Pickels im Inneren des Augenlids oder auf dem Augenlidrand. Zwar ist ein Gerstenkorn in den meisten Fällen harmlos - es kann für den Betroffenen jedoch trotzdem sehr schmerzhaft und äußerst unangenehm sein.

Was genau ist ein Gerstenkorn?

Bei einem Gerstenkorn handelt es sich um starke Entzündung am Augenlid. Meist ist diese zudem noch eitrig und löst Rötungen und Schwellungen aus. Es können mehrere Drüsen auf einmal betroffen/entzündet sein (eher selten). Zudem kann die Erkrankung auch immer wieder auftreten. 

Bild: (Äußeres) Gerstenkorn am unteren Augenlidrand

Es gibt zwei unterschiedliche Formen dieser Augenerkrankung - einmal das "innere Gerstenkorn" und das "äußere Gerstenkorn". Nachfolgend finden Sie Informationen zu den verschiedenen Erkrankungsformen, Symptomen und Ursachen:

- Äußeres Gerstenkorn

Das äußere Gerstenkorn (med. Bezeichnung "Hordeolum externum") betrifft vor allem die sogenannten "Moll- oder Zeis-Drüsen", welches Wimperndrüsen (genauer: Schweiß- und Talgdrüsen) am Rande des Auges sind. Hierbei entsteht ein Gerstenkorn in Form eines Pickels/einer Verdickung/Entzündung an der Augenlidkante.

- Inneres Gerstenkorn

Beim inneren Gerstenkorn (med. Bezeichnung "Hordeolum internum") sind dagegen die sogenannten "Meibom-Drüsen" (Talgdrüsen am Augenlidrand) betroffen. Das innere Gerstenkorn ist nicht nur die häufigste Form, sondern auf Grund seiner inneren Lage auch recht schlecht zu erkennen. Hierbei entsteht in der Regel eine Verdickung/Entzündung auf der Innenseite des Augenlids.

Info: Es liegt die Vermutung nahe, dass das Gersternkorn (Augenkrankheit) seinen Namen wegen der Ähnlichkeit zum kleinen, gelben Gerstenkorn (Korn der Gerste/Getreideart) gegeben wurde.



Wie es zu einem Gerstenkorn kommt (Ursachen)

- Ein Gerstenkorn wird durch Bakterien ausgelöst - meist durch die sogenannten "Staphylococcus Bakterien". In selteneren Fällen können aber auch "Streptokokken" (andere Baktierienart) die Ursache sein.

- Begünstigt wird das Gerstenkorn noch durch ein geschwächtes Immunsystem oder eine andere Krankheit, welche den Körper vorübergehend schwächt. Dadurch wird den Bakterien eine schnelle Ausbreitung ermöglicht.

- Oft tritt ein Gerstenkorn auch bei Diabetikern oder Akne-Patienten auf. Wer regelmäßig unter einem Gerstenkorn leidet, hat meist ein geschwächtes Immunsystem und sollte dies unbedingt vom Arzt abklären lassen.

Auf was sollten Betroffene achten?

- Ein Gerstenkorn ist stark ansteckend. Wer darunter leidet sollte also unbedingt strenge Hygieneregeln beachten und sich gründlich die Hände waschen. So lässt sich das weiter verschleppen der Bakterien durch das Reiben des Auges vermeiden.

- Auch auf starke Feuchtigkeit, beispielsweise durch Auflagen von heißen feuchten Waschlappen sollte verzichtet werden. Diese würden das Bakterienwachstum und auch deren Ausbreitung stark begünstigen.

- Das Ausdrücken oder Anpieksen mit Fremdgegenständen sind absolut verboten. Durch den Versuch das Gerstenkorn so zu entfernen, könnten der Zustand und die Infektion verschlimmert werden. 

- Während der Zeit der Erkrankung sollte man auf Kontaktlinsen und übermäßiges Make-Up möglichst verzichten, um die Heilung zu begünstigen und um eine Verschlimmerung der Infektion zu vermeiden. Linsenträger sollten in dieser Zeit eine Brille, als alternative Sehhilfe, verwenden.

Symptome beim Gerstenkorn

- Kennzeichnend für ein Gerstenkorn sind Entzündungen am Auge, die oft eitrig sind und zu Schwellungen und Rötungen führen (kleine Pickel, pickelähnliche Verdickungen).

- Typisch sind weiterhin starke Schmerzen, welche dadurch verursacht werden. Beim innen liegenden Gerstenkorn schwillt meist das gesamte Lid kräftig an, während das äußere Gerstenkorn oft an den Wimpern liegt und als eitriger Knoten sichtbar wird.

- Fieber oder geschwollene Lymphknoten können zwar ebenfalls Symptome sein, allerdings treten diese recht selten auf.

Behandlung von einem Gerstenkorn

Im Normalfall geht das Gerstenkorn nach einiger Zeit von allein auf und heilt so ab (Dauer: ca. 7-14 Tage). In den meisten Fällen ist hierfür also keine spezielle Behandlung nötig. Generell ist es jedoch ratsam, bei der Vermutung einer Augenerkrankung vorher mit einem Arzt zu sprechen, der alles genau untersucht, abklärt und eine passende Behandlungsmethode vorschlägt.

Es gibt einige Behandlungsmethoden und Medikamente, die die Heilung einer Gerstenkorn-Erkrankung begünstigen können:

- Eine sogenannte "Rotlicht-Behandlung" mit einer Rotlicht-Wärmelampe kann zu einer schnelleren Heilung führen. Dies kann man natürlich auch von Zuhause aus machen indem das Auge etwa dreimal täglich mit Rotlicht bestrahlt wird.

- Oft kommen außerdem Salben oder Tropfen mit Antibiotika zum Einsatz, die vom Arzt verordnet werden und die Bakterien gezielt bekämpfen können.

- Öffnet sich das Gerstenkorn nicht von selbst, kann es (unter örtlicher Betäubung) vom Augenarzt entfernt werden.

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Tipps:

- Hier finden Sie Informationen zu weiteren Augenkrankheiten wie z.B. "Bindehautentzündung" und "Netzhautablösung".

- Hier finden Sie Informationen zu Fehlsichtigkeiten wie z.B. "Weitsichtigkeit", "Kurzsichtigkeit" und "Nachtblindheit".

- Hier finden Sie eine Erklärung der verschiedenen Formen des Schielens.

 

 

 

 

 


Wichtig: Die hier bereitgestellten Informationen werden und wurden nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert, zusammengetragen und weitergegeben. Sie sind ausschließlich zu Informationezwecken für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Bei Verdacht auf Augenerkrankungen sollte immer ein Augenarzt konsultiert werden.

 

Info:  Erfahren weitere nützliche Informationen über die nachfolgenden Links ...

 

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